Donnerstag, 29. Januar 2015

Ende des 2 Weltkriegs was geschah mit der Armut-Teil 2

Schul-Arbeiten

Wie alle anderen Gebäude hatten auch viele Schulen unter den Bomben gelitten. Fenster gab es nur selten und manchmal fehlten sogar die Schulwände. In Köln mussten die Schüler Ziegelsteine mit in die Schule bringen, wenn sie Unterricht haben wollten. Gemeinsam wurde die Schule dann Stein für Stein wieder aufgebaut. Einige Schulen aber waren unwiderruflich zerstört, also mussten die Kinder zusammenrücken. 60 Schüler in einer Klasse, wie Armin Maiwald es erlebt hat, waren durchaus keine Ausnahme. Papier gab es fast gar keins, und zum Schreiben nur Bleistifte, mit denen man auf eine Tafel schreiben konnte. Trotzdem brauchten die Kinder eine geräumige Schultasche, denn neben dem Teller für die Schulspeisung, Stift und Tafel mussten sie im Winter auch noch ein Stück Holz oder Ähnliches in der Tasche unterkriegen.

Obwohl der 2 Weltkrieg zu Ende war gab es noch immer Probleme.Die Menschen dachten es wäre endlich vorbei mit dieser abscheulichen Zeit ,doch nun mussten sie sehr viel Energie in den Wiederaufbau Deutschlands stecken und aller weiteren zerstörten Länder.

Der erste Nachkriegswinter war bitterkalt. Wenn die Schüler in den Klassen nicht erfrieren wollten, musste geheizt werden. Um genügend Heizmaterial zusammenzugekommen, wurden die Schüler angehalten, selber etwas mitzubringen. Wie sie daran kamen, das war beinahe egal. Viele Kinder sammelten irgendein brennbares Material auf dem Weg zur Schule ein. Die Chance unterwegs etwas aufzutreiben war gar nicht so schlecht, denn der Schulweg zahlreicher Kinder war oft über eine Stunde lang, weil die Nachbarschule zerbombt und der öffentliche Verkehr zusammengebrochen war. Verbotenerweise gingen sie zu den Bahngleisen, wo Kohletransporter vielleicht etwas verloren hatten oder suchten in den Ruinen der zerbombten Häuser nach einem Stück Holz oder Ähnlichem. Dass man für das Beheizen öffentlicher Räume selber zuständig ist, mag uns heute eigenartig vorkommen, es hielt sich allerdings noch eine ganze Weile. Noch in den fünfziger Jahren war es in manchem Kino und mancher Tanzschule üblich, dass man zusätzlich zum Eintrittsgeld auch noch sein eigenes Brikett mitbrachte.


Spielen in Schutt und Asche

Auch die Freizeit der Nachkriegskinder sah für viele Jahre anders aus, als spätere Generationen sie erlebt haben. Oft halfen die Kinder den Eltern beim Schlangestehen vor den Geschäften, beim "Stoppeln" in den Feldern oder beim Haushalt, falls die Mutter arbeiten ging. Viele Kinder mussten den zweiten Elternteil ersetzen und sich um die jüngeren Geschwister kümmern. 

Diese Kinder waren 6-10 Jahre alt und sie trugen schon so eine schwere Last auf sich.Ich finde die meisten hatten gar keineZeit um ihre  Kindheit auskosten denn ,dass was sie in ihrer Freizeit machten war meistens arbeiten oder helfen wo es nur ging.Sie waren sehr reif und trugen viel Verantwortung obwohl sie noch Kinder waren.Wo wir noch mit Barbie Puppen gespielt haben,mussten diese Kinder Müll und Übereste vom 2 Weltkrieg beseitigen.

Zweieinhalb Millionen Kinder hatten nach dem Zweiten Weltkrieg nur noch ein Elternteil, das war ein Viertel aller Kinder. Diese "Schlüsselkinder" hatten nur wenig Zeit zu spielen, wenn sie von der Schule nach Hause kamen. Aber dafür hatten sie den größten Abenteuerspielplatz, den man sich vorstellen kann: die Ruinen der zerstörten Städte. Ganze Straßenzüge standen ihnen zur Verfügung. Wo früher 50 Häuser gestanden hatten, waren vielleicht noch zwei übrig geblieben. Dass das Spielen dort lebensgefährlich war, kümmerte kaum jemanden und die Kinder schon gar nicht. Ihnen machte es Spaß, Mauern umzustoßen oder nach wertvollen Schätzen Ausschau zu halten.
Während der Kriegszeit hatten die Kinder nach Bombenangriffen Granatsplitter gesammelt, jetzt waren sie auf der Suche nach Verwertbarem. Brennmaterial war in den ersten Jahren von unschätzbarem Wert, doch auch für gusseiserne Rohre, die einmal für die Sanitäranlagen gedacht waren, zahlten Altwarenhändler bald gute Preise. Und wer sich traute, mit Hilfe seiner Kletterkünste auf den obersten Stock eines ausgebombten Hauses zu gelangen, konnte sich wie ein König fühlen. Ob es um das Essen ging, die Kleidung oder das Spielen – die Maßstäbe hatten sich geändert, man freute sich wieder über Kleinigkeiten.
 



Ich glaube den Kinder war gar nicht klar in welcher grausamen Welt sie sich dort befanden.Man muss sich das mal vorstellen Kinder spielen mit Scherben und Granatsplitter.Einfach nur schrecklich! Sicher die Eltern hatten keine Zeit für ihre Kinder, aber sie können sie doch nicht einfach an so einem Ort spielen lassen.Ich glaube niemand von uns will, dass sich dieser Krieg nochmal wiederholt,denn es war einer der schlimmsten Zeiten der Geschichte!




Dies ist mein letzter Blog für das Geschichteprojekt in unserer Schule.
Ich hoffe ich konnte euch mein Thema näher bringen und ihr wisst jetzt mehr über den 2 Weltkrieg.Bis dahin viel Spaß am lesen meines Blogs.

Quelle:https://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/drittes_reich/kindheit_im_zweiten_weltkrieg/nachkriegszeit.jsp

1 Kommentar:

  1. Ich finde deinen Blog sehr spannend und ich finde es sehr interessant, wie du erzählst, wie es den Menschen nach den Krieg erging. Man merkt das du sehr viel für diesen Blog getan hast.

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